Pflege

Düngung
Um einen dauerhaften, konstanten und wunderschönen Rasen vom frühen Frühling bis spätem Herbst zu erreichen ist das Systematische Düngen, vor allem mit Mineraldünger notwendig. Einzuhalten ist die entsprechende Proportion der Makrobestandteile N:P:K, optimal sind 6:2:4. Um einheitliche Farbe des Rasens und entsprechendes Wachstum der Pflanzen zu erreichen, muß sehr gleichmäßig gedüngt werden.

Stickstoff-Düngung
- der Stickstoff bestimmt das Wachstum und die Entwicklung des Grases sowie deren Farbe, denn er steigert den Anteil des Chlorophylls in den Blättern. Erste Frühlingsdüngung erfolgt bei 5 Grad C der oberen Bodenschicht, und der Rasen gut geharkt ist.
Die letzte Stickstoffdüngung darf nicht zu spät erfolgen, damit das Gras in der Ruhephase nicht zu üppig ist. Bei intensiv genutzten und bewässerten Flächen sollte jährlich 3,0 - 4,0 kg N/ 100m2 Stickstoff verwendet werden.

Phosphordüngung
- Phosphor hat positiven Einfluß auf richtige Graswurzelentwicklung. Er kann leicht schwer aufnehmbar werden, vor allem im sauren Boden, aber dank Mikroorganismen wird er wieder aktiviert. Die Menge hängt von der Bodenart ab und auf 100m2 kommen ca. 0,6-1,3kg. Diese Menge wird beim Teppich- und Sportplatzrasen angewandt.

Kaliumdüngung
- Bindiger Boden (Lehm, Schlick) enthält meistens leicht aufnehmbares Kalium. Arm an Kalium sind leichte, sandige und torfige Böden. Kalium reguliert die Wasserwirtschaft der Pflanzen, den Photosyntheseverlauf, steigert die Resistenz gegen Krankheiten und leichten Frost. Wird relativ leicht in tiefer liegende Schichte ausgewaschen. Aus diesem Grunde sollte die Jahresmenge an zwei oder sogar drei Terminen verwendet werden.

Kalken
- Kalk ist bei sauren Böden mit dem pH-Wert unter 5,5 besonders wichtig. Bei solchen Böden wird die Bodenreaktion verbessert, Phosphor wird besser ausgenutzt und Kalium aktiviert. Kalk beschleunigt den Humuszerfall und somit befreit den Stickstoff.

Mähen
Mähen gehört zu den Hauptpflegemaßnahmen, die das Erreichen gleichmäßiger Rasenfläche mit entsprechender Höhe erlaubt. Dadurch verbessern wir das Wachstum und Entwicklung: sie sind gesünder, resistenter gegen Krankheiten und Schädlinge. DieHöhe des Mähens wird je nach Anforderungen und Wetterzuständen eingestellt. Man soll Rasenmäher mit scharfen Messern verwenden, am besten mit Körben für geschnittenes Gras. Falls es an solchem mangelt, muß das geschnittene Gras vom Rasen entfernt werden.

Belüftung - Aerifizierung
Die oberen 5-8 cm der Rasentragschicht verdichten sich infolge der Nutzung und Pflege. Aus diesem Grund verkleinern sich die Poren in diesem Bereich, die Wasserabsorption und der Gasaustausch werden reduziert, d. h. die Bedingungen für das Rasenwachstum verschlechtern sich. Der Verdichtungsgrad ist hin und wieder zu verringern. Die
Belüftung ist eine Methode, um dies zu vermeiden. Infolgeder Belüftung wird der Rasenfilz durchlöchert, wodurch sich der Gasaustausch, die Nährstoff- und Wasserwirtschaft deutlich verbessern. Über die Anzahl der Einstiche pro m2 gibt es in der Fachliteratur unterschiedliche Meinungen; grundsätzlich werden von 800 bis zu 1000 Einstiche pro m2 empfohlen. In der Praxis erwies sich jedoch, dass 400 - 500 Einstiche pro m2 eine standardmäßige Menge ist, um gute Ergebnisse zu erzielen. Diese Arbeiten können von April bisSeptember ausgeführt werden.

Vertikulieren des Rasens – senkrechtes
Schneiden
Das Vertikulieren soll dem Verfilzen des Rasens vorbeugen.
Beseitigt wird der Rasenfilz, der aus Schnittgut, abgestorbenen Grasblättern, Halmen und Resten verschiedener Grassorten besteht. Der Filz hat ähnliche Eigenschaften wie der Torf. Im trockenen Zustand ist er hydrophob, wirkt wie ein Schwamm und saugt Wasser und Nährstoffe auf. Wenn der Filz eine bestimmte Stärke erreicht, verhindert er bei feuchtem Wetter den Gasaustausch im Boden und verringert das Eindringen der Düngemittel. Dank Vertikulierung wird die Wurzelschicht durchlüftet. Beste Zeit dafür ist Beginn der Frühlingsvegetation, aufgrund der Bodenfeuchtigkeit. Danach die vertikulierten Reste, abgestorbene Pflanzenteile beseitigen.

Krankheits- und Unkrautbekämpfung
Die Krankheitsbekämpfung ist ein komplexes Thema. Generell gesehen ist die richtige Pflege, die beste Krankheitsvorbeugung. Es kann jedoch nicht immervermieden werden, dass eine bestimmte Krankheit auftritt oder dass die Krankheitserreger von einem anderen Ort transportiert werden. Wenn die Gefahr besteht, dass der Rasen dadurch Schaden erleidet, dann sollte unbedingt ein Spezialist beauftragt werden, der zusätzliche Vorbeugungsmittel empfiehlt. Bei schwierigen Fällen wird das Sprühen notwendig sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich von einem Spezialisten beraten zu lassen. Gleichzeitig ist darauf zu achten, die Pflanzenschutzvorschriften zu befolgen.

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